Sinuslift - Sinusbodenelevation

Die Anatomie der Kieferhöhlen

Die Kieferhöhlen sind luftgefüllte, mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume im Knochen des Oberkiefers oberhalb der Backenzähne. Die Wurzelspitzen der Backenzähne stehen in unmittelbarer Beziehung zu den Kieferhöhlen, können in sie hineinragen und sind oft nur durch eine dünne Knochenschicht und die Kieferhöhlenschleimhaut von ihnen getrennt. Kommt es in diesem Bereich zu Zahnverlust und in dessen Folge zu einem Abbau des Kieferknochens, kann die Knochenschicht, welche die Kieferhöhle nach unten begrenzt, so dünn werden, dass Implantate an dieser Stelle nicht mehr möglich sind bzw. zu einer Perforation des Kieferhöhlenbodens führen würden.

Die Folge wäre ein Hineinragen der Implantate in die Kieferhöhle mit der Gefahr einer Kieferhöhlenentzündung (Sinusitis), sowie einer Infektion und Entzündung des knöchernen Implantatbettes und dem Verlust des Implantates. Um dieses zu vermeiden, kann der oralchirurgisch tätige Zahnarzt den Kieferhöhlenboden durch einen Sinuslift (Sinusboden Elevation) anheben.

Die Anhebung des Kieferhöhlenbodens - Sinuslift

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Sinuslift oder Sinusboden Elevation Wikipedia = chirurgische Anhebung des Kieferhöhlenbodens oft unter Verwendung von Knochenersatzmaterial oder Knochen, der dem Patienten an anderer Stelle entnommen wurde. Der Eingriff dient der Vorbereitung des Kieferknochens zur Aufnahme von Implantaten. Wenn im Bereich der Kieferhöhlen nicht genügend Knochen für Implantate vorhanden ist, kann durch eine Sinus Lift Operation das erforderliche Knochenvolumen erzeugt werden.

aktualisiert vor 176 Tagen, am 03.01.2017 - 11:11.