Keramikinlays - Keramik Einlagefüllungen

Keramikinlays Wikipedia sind nach unserer Meinung mit Abstand die besten Füllungen, die die Zahnmedizin kennt. Sie vereinigen die Vorteile von Kompositfüllungen mit denen der Goldinlays, haben aber nicht deren Nachteile.

Die Herstellung

Die Herstellung von Keramikinlays verläuft ganz ähnlich wie die von Goldinlays. Auch hier steht am Anfang meist die Entfernung von Karies, die Vorbereitung der Zähne mit Aufbaufüllungen und eine mehrwöchige Wartezeit, in der die Zähne sich beruhigen und keine weiteren Reaktionen zeigen sollen.

Danach erfolgt in einer oder mehreren Sitzungen die Präparation der Zähne durch uns und Abdrücke, die unserem Zahntechniker alle nötigen Informationen über die Kavität, die Nachbarzähne und den Gegenbiss liefern. Hier jedoch werden die Inlays nicht gegossen sondern aus einer Keramikmasse in Schichten aufgebaut oder gepresst und anschließend gebrannt. Sowohl beim Schichten wie auch beim Pressen, kann der Techniker die Farbgebung und die Kosmetik genau festlegen. In einem letzten Arbeitsgang ätzt der Techniker die Flächen der Inlays, die später einmal mit dem Zahn verbunden werden sollen an und erzeugt so eine raue Oberfläche, an der das Befestigungsmaterial besonders gut haftet.

Die Eingliederung

Die Eingliederung von Keramikfüllungen verläuft vollkommen anders als die von Goldfüllungen und ist wesentlich komplizierter. Keramikinlays werden, wenn man es richtig macht, nicht einfach eingeklebt. Der Vorgang ist am ehesten vergleichbar mit dem Legen von Kompositfüllungen. Auch hier werden die Zähne zuerst geätzt, um die Oberfläche aufzurauen. Danach werden Schmelz und Dentin Wikipedia mit verschiedenen Haftvermittlern vorbereitet und das Keramkinlay mit einem dünnfließenden Komposit bei absoluter Trockenheit eingeklebt. Die Aushärtung des Befestigungsmaterials erfolgt wie auch bei den Kompositfüllungen durch Lichtpolymerisation. Dort, wo vielleicht kein Licht hinkommt, härtet das Material aber nach kurzer Zeit auch von selbst aus.

Die Vorteile

  • Die Temperaturleitfähigkeit von Keramik unterscheidet sich nicht nennenswert von der der natürlichen Zahnsubstanz. Deshalb sind keramisch versorgte Zähne nicht kälte- oder wärmeempfindlich.
  • Die Wärmeausdehnung von Keramikfüllung und Zähnen ist praktisch gleich, Zahn und Füllung bilden somit eine thermische Einheit, und die ständige Belastung durch wechselnde Temperaturen entfällt
  • Durch Befestigung mit Adhäsiv- und Bondingtechnik entsteht eine untrennbare Verbindung mit dem Zahn.
  • Die kosmetischen Gestaltungsmöglichkeiten von Keramikinlays lassen keine Wünsche offen. Unser Zahntechniker kann praktisch jeden ästhetischen Anspruch erfüllen, und dies geht weit über die Wahl der richtigen Zahnfarbe hinaus. Wenn dies gewünscht wird, kann er alle in der Natur vorkommenden Zahnunregelmäßigkeiten in Keramik nachbilden, und so die behandelten Zähne genau den gesunden Nachbarzähnen anpassen. Auf diese Art gefertigte Keramikinlays können so naturgetreu sein, dass auch der Fachmann zweimal hinschauen muss, bevor er irgendetwas bemerkt. Um diesen hohen ästhetischen Standard zu erreichen, arbeitet unser Techniker nach fotografischen Vorlagen oder kommt selbst in die Praxis, wo er sich direkt am Patienten orientieren und sich im Gespräch mit ihm über seine individuellen Wünsche informieren kann.
  • Seit 1993 versorgen wir unsere Patienten mit Keramikinlays. In dieser Zeit hat es keine nennenswerten Probleme mit dieser Füllungsart gegeben. Ein solcher Erfolg ist mit keinem anderen Füllungsmaterial zu erreichen.

Die Nachteile

  • Das Eingliedern von Keramikinlays verzeiht keine Fehler. Kleinste Unterschiede bei der Einsetz-Prozedur entscheiden über Murks oder Langzeiterfolg! Die Anwendung der Dentinadhäsiv- und Bondingtechnik ist ein absolutes Muss. Wer auf diese Technik verzichtet und Keramikinlays mit anderen Befestigungsmaterialien einsetzt, um den Aufwand der Dentinadhäsiv- und Bondingtechnik zu umgehen, verschenkt alle Vorteile dieser Füllungstechnik.

aktualisiert vor 259 Tagen, am 03.01.2017 - 11:11.